Komplett- und Teilrückbau

Ein Komplett- oder Teilrückbau erfordert grosses technisches Know How und spezialisiertes Inventar mit spezifischen Rückbaumaschinen, Einsatzgeräten und Ausrüstungen. Dabei werden diverse Rückbautechniken angewendet. Welche Technik zur Anwendung kommt, ist jeweils Situation- und objektbezogen.

In der Schweiz werden beim Komplett- und Teilrückbau grundsätzlich zwei Verfahren angewendet:

Maschineller Rückbau
Der Rückbau mittels Rückbaumaschine ist die meistverwendete Rückbauvariante. Der Vorteil liegt in der Effizienz und möglichen Genauigkeit. Einem erfahrenen Maschinisten ist es mit einer gut ausgestatteten Rückbaumaschine möglich, viele Rohstoffe und Materialien bereits während des Rückbaus zu trennen und zu sortieren. Zu der Standardausrüstung einer Rückbaumaschine gehören in der Regel drei Anbaugeräte; eine Beton- Rückbauzange, ein Abbauhammer und ein Sortiergreifer. Objektspezifisch kommen weitere Anbaugeräte wie zum Beispiel Pulverisierer, Magnet oder Brecherlöffel zur Anwendung.

Sprengung
Die Sprengtechnik wird bei hohen Objekten wie Hochkamine oder Hochhäuser angewendet. Bei der Sprengung wird in der Regel die Statik des Objektes so geschwächt, dass es in sich zusammenfällt, faltet oder umkippt. Eine Sprengung erfordert aufwendige Vorbereitungen und ist auch nur unter gegebenen Umstände möglich. Daher kommt die Sprengtechnik beim Rückbau nur bedingt zum Einsatz.